Grain Arvine de Fully...nicht ganz trocken
Schweiz - Wallis

Marie-Thérèse Chappaz
Grain Arvine de Fully...nicht ganz trocken

2018

Carl Studer: 101/100

biodynamisch erzeugter Wein
Traubensorte: Petite Arvine
Ausbau: Stahltank und Holzfass
Trinkreife: - 2029
Trinktemperatur: 10-12 °C
Marie-Thérèse übt harte Selbstkritik und sagt sehr direkt und ungeschönt, wenn ihr was missfällt. Über die Jahre musste sie aber auch die Launen der Natur lernen zu akzeptieren. So wieder im sagenhaften Jahrgang 2018. Sonnenverwöhnt war das Jahr. Dennoch brachte es besser balancierte Weine hervor als 2017. Finde ich. Frische, Präzision und eine lebendige, fast nervige Ader durchwächst die besten Weine. Frisch und Präzision, das gibt es hier auch. Aber auch ordentlich Kraft und am Schluss eine feine Süsse, die mir sehr gut gefällt, doch wohl den Einsatzbereich des Arvine etwas verändern wird. Der Duft bereitet einen auf den Geschmack vor, darauf, dass gleich ein kraftvoller Wein in den Gaumen fliessen wird, wo er Druck aufbaut, eine tolle Frucht verbreitet. Zum Ende hin feuert er eine Salve Säure von bester Qualität und in optimaler Quantität ab, die eine wunderschöne, salzige Ader freilegt, die dem Wein zusammen mit der zarten Süsse ein schier unendliches Finale beschert! Chapeau!

750 ml
CHF 49.50

Die Weine von Marie-Thérèse Chappaz, der Grande Dame des Walliser Weines, kennen und lieben wir schon seit vielen Jahren – der erste Jahrgang, den wir kosten durften, war der 1994er, und davon habe ich gar noch eine Flasche. Marie-Thérèse ist eine sehr intelligente und selbstkritische Winzerin, die höchste Ansprüche stellt. So ist es für sie selbstverständlich, dass sie ihre Weine biodynamisch anbaut und mit Schwefel behutsam umgeht, ihre verschiedenen Terroirs separat auf die Flasche füllt, um uns mit ehrlichen, geradlinigen und vielschichtigen, einfach mit den besten Weinen zu versorgen, die Mutter Natur imstande ist, uns zu schenken.