NO Girls

NO Girls, -

Der Name «No Girls» ist eine Anspielung auf die bunte und lebendige Geschichte der Stadt Walla Walla. Wie im wilden amerikanischen Westen üblich, gab es in der wachsenden Gemeinde zahlreiche Bordelle. Als sich die Zeiten und die Menschen veränderten und die Frauenwahlrechtsbewegung begann, wurden die berühmten Häuser mit zweifelhaftem Ruf nach und nach geschlossen. Im Jahr 2002 kaufte Christophe Baron ein Gebäude in der Innenstadt, in dem einst ein solches Bordell untergebracht war. Als er zum ersten Mal durch die Türen trat, fand er die Szene fast unheimlich gut erhalten vor. Oben auf einer breiten, geschwungenen Treppe waren noch die Worte «No Girls» zu sehen, die irgendwann in den 1960er-Jahren an die Wand gemalt worden waren.